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Meinungen

Auch ohne Treibjagd keine Ruhe für Wildtiere

 

Fazit: Es nützt nichts, die Treibjagd zu verbieten, denn ohne Eingriffe würden Rehe und Wildschweine rasch zu einer sehr grossen Plage. Es käme zu noch mehr Tierunfällen im Verkehr – die Jäger müssen schon jetzt 3000 verletzte oder getötete Tiere jährlich bergen und entsorgen.

 

Auch die Schäden im Wald und in der Landwirtschaft stiegen rasch auf Millionensummen, die ökologisch wichtige Naturverjüngung im Forst wäre gefährdet. Mit zu grossen Populationen stiege auch die Seuchengefahr. Gute Gründe, den Jägern das Waidwerk wie bisher zu erlauben; sie handeln meistens verantwortungsvoll und pflichtbewusst. Treiber und Jäger bringen zwar Unruhe für die Wildtiere, aber das gilt ebenso für die vielen anderen Nutzer der Freizeitarena Wald.

 

Leitartikel von Hans Lüthi, AZ 21. Nov. 2011

 

Nur der jährliche

Zuwachs an Wildtieren

wird genutzt,

der Bestand bleibt.

Leitartikel zur Initiative von Hans Lüthi, AZ 21. Nov. 2011
Es nützt nichts, die Treibjagd zu verbieten ...
leitartikel_21_11_11[1].pdf
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Jäger übernehmen Verantwortung

 

Was der Jägerschaft aus Unkenntnis im Zusammenhang mit der Initiative vorgeworfen wird, darf so nicht unbeantwortet bleiben.

 

Die Anforderungen für die  Jagdprüfung sind zu Recht sehr anspruchsvoll und für Männer und Frauen die  gleichen. Der Kanton Aargau verpachtet insgesamt 210 Reviere und nimmt dafür jährlich 1,2 Millionen Franken an Pachtzinsen ein. Das heisst, die Jäger bezahlen für ihre Arbeit. Andernfalls müsste der Kanton diese Aufgabe übernehmen, zulasten der Steuerzahler. Würden Grossraubtiere die Regulation übernehmen, würden die Wildtiere das ganze Jahr hindurch getrieben, ohne Schonzeit. Auch dieser Faktor spricht für die zeitlich beschränkte Treibjagd.

 

Jäger übernehmen Verantwortung und tragen viel dazu bei, Wildschäden zu verhüten und Tierseuchen zu verhindern und zu bekämpfen. Es stehen Jagdaufseher in Einsatz, sie rücken bei Wildunfällen aus und wissen, was zu tun ist. Jäger helfen mit, junge Wildtiere zu schützen, beispielsweise im Sommer, wenn die Wiesen gemäht werden, arbeiten sie zusammen mit der Landwirtschaft, damit die Kitze beim Mähen nicht ums Leben kommen. So leistet die Jägerschaft wichtige Dienste für Natur, Mensch und Umwelt. Jagd bedeutet vor allem auch Hege und Pflege aus Achtung vor der Schöpfung. 

 

SYLVIA FLÜCKIGER, NATIONALRÄTIN, SCHÖFTLAND, az 18. Nov. 2011

Leserbriefe in der AZ vom 18. November 2011
Leserstimmen zur Initiative
leserbr18_11_2011.pdf
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Es hat zu viele Rehe im Wald

 

In den Aargauer Wäldern hat es zehnmal mehr Rehe als in Wäldern von  Deutschland. Das Rehwild ist ursprünglich ein Feld- und Heckentier und hat sich in der Schweiz nur wegen der starken Zivilisation in die Wälder zurückgezogen. Der Körperbau der meisten Wildtiere zeigt, dass es typische Fluchttiere sind. Sie haben starke Hinterläufe, damit sie sehr schnell flüchten können. Dies ist also seit Jahrtausenden die einzige Abwehrwaffe der Tiere gegen ihre natürlichen Feinde. Also ist die Flucht etwas absolut Natürliches für die Tiere und deshalb hat es absolut nichts mit tierquälerisch zu tun. Wir brauchen die Bewegungsjagden im Aargau, um den Bestand zu reduzieren.

 

Die Hauptnahrung der Rehe sind Knospen und Blätter der seltenen Bäume. Das Rehwild ist ein Feinschmecker, es frisst am liebsten die seltenen Arten wie Eiche, Ahorn, Linde, Kirschbaum, Tannen, Eibe usw. Wenn wir nicht nur Buchen und Fichten in unseren Wäldern wollen, braucht es eine starke Regulierung. Die Vermehrungsraten der Wildtiere sind hoch und der grösste Stress für die Rehe ist der Stress untereinander selber.

 

Wie soll eine Rotte Wildschweine aus einem Maisfeld vertrieben werden, wenn keine Treiber oder Hunde mehr eingesetzt werden können? Ein wahrer und echter Naturliebhaber, sei er nun Tier-, Orchideen-, Pilz- oder ein artenreicher Waldfreund, wirft ein klares Nein in die Urne.

  

Daniel Hitz, Förster, Untersiggenthal, az 16. Nov. 2011
Leserbriefe in der AZ vom 16. Nov. 2011
Pro und Contra Treibjagd im Aargau
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Bauernverband Aargau gegen Treibjagdverbot

 

Einstimmig hat der Vorstand des Bauernverbandes Aargau die Nein-Parole zur Treibjagdverbotsinitiative gefasst. Für die Landwirtschaft ist ein nachhaltiger Wildtierbestand wichtig. Die Bewegungsjagd bildet dabei ein wichtiger Bestandteil zur Regulierung.

 

Schon wieder wird das Aargauer Volk zum gleichen Thema an die Urne gerufen. Die unverbesserlichen Initianten der Volksinitiative mit dem irreführenden Titel „Jagen ohne tierquälerisches Treiben“ haben das Gleiche begehren schon am 27. November 2005 zur Abstimmung gebracht und schifften vor dem Stimmvolk mit 63,9 % Nein-Stimmen ab.

 

Wildtiere ohne natürliche Feinde
Bei der Treibjagd, auch Bewegungsjagd genannt, handelt es sich um eine schonende Jagdmethode. Dabei werden insbesondere die Reh-, Fuchs- und Wildschweinbestände reguliert. Grad letztere richten in der Landwirtschaft enorme Schäden an und es fehlt ihnen an natürlichen Feinden. Deshalb braucht es regulierende Eingriffe seitens der Jägerschaft. Der Bauernverband Aargau nützt die Gelegenheit, den Jägern für die gute Zusammenarbeit zu danken.


Ralf Bucher
Geschäftsführer Bauernverband Aargau, 9.11.2011

Das Warten auf den perfekten Schuss
Beitrag in der AZ vom 15. Nov. 2011 über eine Treibjagd im Fricktal
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Jägerinnen müssen sich kaum Sprüche anhören

 

Dass Frauen die Jagd als Passion entdecken, ist in der ganzen Schweiz tatsächlich ein Trend: Ihre Anmeldungen für die Ausbildung nehmen stark zu. Eine der jungen Jägerinnen ist Andrea Beer (23) aus Sedrun GR, die seit drei Jahren das Patent hat. Fühlt sie sich unnatürlich, wenn sie auf die Pirsch geht?

«Sicher nicht. Früher war die Jagd für Frauen kein Thema, weil sie mehr in die Rolle als Hausfrau und Mutter eingebunden waren», sagt Beer. «Aber heute haben wir alle Möglichkeiten.» Kritik hört sie in ihrem Umfeld höchstens von Leuten, die die Jagd als Solches verurteilen. Sprüche wegen ihres Geschlechts gebe es nicht.

Esther Müller (52) aus dem Solothurner Guldental bestätigt: «Bei den Jägern bin ich von Anfang an gut aufgenommen worden.» Die Landwirtin und Ärztin befindet sich noch in der Jagdausbildung. Ihr ist wichtig, dass die Tiere mit Achtung behandelt werden: «In dem Jagdgebiet, in dem ich unterwegs bin, ist die Hege und Pflege des Wildbestandes eine Hauptaufgabe.»

Auch Andrea Beer nennt die Jagd eine «spannende Aufgabe». Beide Frauen betonen gegenüber Blick.ch, dass sie beim Jagen viel über die Natur lernen würden. Eine «Lust am Töten» gebe es weder bei Jägern - noch bei Jägerinnen. (bih) 

  

BLICK, 9.11.11
«Frauen, die auf die Jagd gehen, haben einen psychischen Defekt» ??
«Frauen, die auf die Jagd gehen, haben einen psychischen Defekt» ??

Bewegungsjagden sind keine Hetzjagden

 

Bereits zum dritten Mal innert 10 Jahren müssen wir abstimmen über ein Verbot der Treibjagd. Die Initiative ist identisch mit der im Jahr 2005 deutlich abgelehnten Initiative. Es ist einfach unverständlich, dass der «Verein zum Schutz der bedrohten Wildtiere» nicht akzeptieren kann, dass in der Schweiz demokratisch entschieden wird. Manchmal habe ich das Gefühl, dass es Gruppierungen gibt, welche sich mehr für die Tiere einsetzen als beispielsweise für Menschen, welche sich in Armut oder Not befinden. Ich bin kein Jäger und kein Treiber, aber trotzdem konnte ich schon so genannten Treibjagden beiwohnen. Bewegungsjagden sind wirklich keine Hetzjagden. Was da behauptet wird, das Wild werde bis zur Erschöpfung gejagt, stimmt einfach nicht. Seit Jahren werden Hasen nicht mehr gejagt. Rehe gibt es sehr viele, und um Schäden in den Wäldern zu vermeiden, müssen diese Bestände reduziert werden. Wildschweine werden in gewissen Gegenden zur Plage und ohne Jagd könnte die Population nicht in Grenzen gehalten werden. Ich bitte, diese unnötige Initiative erneut deutlich abzulehnen, und ich hoffe, dass man den Initianten den Riegel schieben kann, dass sich das Aargauervolk nicht alle fünf Jahre mit der gleichen Materie befassen muss. Schliesslich verursachen solche Urnengänge  nichts als Kosten für den Staat. 

  

MAX HALLER, OBERKULM, az, 10.11.11
Leserbriefe in der AZ vom 10. 11. 2011
Pro und Contra Treibjagd
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«Viele Leute denken,»

die Jagd finde nur im

Herbst statt, doch das

trifft nicht zu.»

Willi Schmid 

DUELL AKTUELL teleM1 vom 8. Nov. 2011:

Duell Aktuell
Welche einfache Behauptungen völlig unbegründet da aufgestellt und dreingeredet werden können ...

«Treibjagd ist doch keine Hetzjagd»

 

Die Aargauer Jäger

eröffnen den Kampf zur Abstimmung

vom 27. November und bezeichnen die Treibjagd als

nachhaltige Methode zur Regulierung der Wildtiere.

 

Für die 900 Aargauer Jägerinnen und Jäger ist schon der Titel der Initiative «Jagen ohne tierquälerisches Treiben » stark irreführend. «Denn die Treibjagd,  Bewegungsjagd, Gesellschaftsjagd oder laute Jagd hat eine lange Tradition», erklärt Präsident Erhard Huwyler vom Aargauischen Jagdschutzverein (AJV). Die Tiere würden durch laute Hunde zwar aus ihren Verstecken getrieben, aber nicht durch Hetzhunde, denn Hetzjagden seien in der Schweiz längst verboten. «Die Jäger achten auf eine nachhaltige Nutzung, sie sind für den Wildbestand verantwortlich, nach klaren Reduktionszahlen», präzisiert Huwyler.

 

Die Treibjagd ist beschränkt auf Oktober bis Januar, die Jäger dürfen erst nach strenger Ausbildung und Prüfung mitmachen. Mit der Jagd auf Ansitz oder der Einzeljagd wäre es gar nicht möglich, die 5000 Rehe jährlich zu erlegen. Der langjährige Bestand von rund 15 000 Rehen im Aargau werde damit nicht verringert. Ohne Eingriff der Menschen würden sich die Wildschweine, Rehe und Füchse massiv ausbreiten und enorme Schäden  anrichten. Bei zu vielen Wildtieren steige auch die Gefahr von Tierseuchen rasch an. Die Schweisshunde seien in der Lage, verletzte Tiere rasch zu finden, auch solche, die im Verkehr angefahren werden. Für die 210 Reviere im Aargau gibt es 174  Jagdvereine, interessierte Besucher einer Treibjagd seien immer willkommen.

 

Bei Gesprächen mit dem Aargauischen Tierschutzverein und mit Pro Natura Aargau hätten sich weitgehend gleiche Ziele ergeben. Zur richtigen Behandlung der Tiere gehöre «die Achtung der Jäger gegenüber der Schöpfung und den Geschöpfen». Zur Weidgerechtigkeit gehöre es auch, Jungtiere wie Rehkitze beim Heuen vor dem drohenden Mähtod zu schützen. Weil sich die Gesellschaft immer mehr von der Natur entferne, seien die Argumente nicht leicht zu vermitteln. «Wir nehmen die Initiative sehr ernst», sagt Erhard Huwyler zum lancierten Kampf der Jäger.
AZ vom 4. November 2011

Die Grünen des Kantons Aargau sind gegen die Initiative

NEIN zur Aargauischen Volksinitiative «Jagen ohne tierquälerisches Treiben»

 

Die Volksinitiative "Jagen ohne tierquälerisches Treiben" verlangt, die Treibjagd durch Hunde, Menschen oder Hilfsmittel aller Art zu verbieten. Das Stimmvolk hat eine gleichlautende Volksinitiative am 27. November 2005 mit 63,9 Prozent Nein-Stimmen verworfen. Für einen gesunden Wildbestand braucht es verschiedene, sich ergänzende, wildschonende Jagdmethoden. Dazu gehört neben der Ansitzjagd auch die Bewegungsjagd. Diese darf in keiner Weise mit der Hetzjagd verglichen werden, wie sie zum Teil in anderen Ländern betrieben wird. Obwohl die Grünen gewisse Sympathien für die Initiative haben, geht sie ihnen zu weit. Denn das erst vor kurzem revidierte Jagdgesetz regelt die Jagd zeitgemäss und untersagt ausdrücklich tierquälerisches Treiben.

 

NEIN zum Treibjagdverbot
Obwohl die Grünen gewisse Sympathien für die Initiative haben, haben Sie sich für die NEIN-Parole entschieden.

Die Steuergelder, die bei dieser Zwängerei
«verjagt» werden, lösen nicht nur bei den 900
Jägern Unmut aus, sondern auch bei anderen

Steuerzahlern.

Was macht eigentlich dieser Verein sonst noch?
Macht er auch etwas für die Tiere oder die Natur?

Manfred Steiner, Gränichen

AZ, 31. Okt. 2011 

Jagd ist nachhaltig

 

Vorbei ist sie, die Jagd nach Wählern und Stimmen. In Wald und Flur stehen die Herbstjagden noch bevor. Im Gegensatz zur Politik wird im Wald nicht gehetzt sondern Reh, Fuchs und Wildschwein mit Treibern in Bewegung gebracht und dabei wenige ausgewählte Tiere gezielt erlegt. Diese Art Jagd ermöglicht uns Jägern, den Wildbestand auf effiziente Art, tiergerecht und nach ethischen Grundsätzen zu reduzieren. Reduziert wird einzig der Zuwachs. Die Jagd erfolgt also nachhaltig. In unserer hoch zivilisierten Welt werden die Wildlebensräume immer enger und eine effiziente Jagd unumgänglich. Dass nun ein kleiner «Verein zum Schutze der bedrohten Wildtiere» die Treibjagd abschaffen will, ist unverständlich: 1. Die Treibjagd ist effizient und tiergerecht. Bedrohte Tierarten werden im Aargau keine bejagt. 2. Der genannte Verein hat bereits vor fünf Jahren mit derselben Volksinitiative eine deutliche Abfuhr erlitten. Ist dieser neuerliche Versuch nicht ein teurer Missbrauch unserer Volksrechte? 3. Der Verein hat sich noch nie bemerkbar für bedrohte Wildtiere eingesetzt. Der Gründe gäbe es noch viele. Die Initiative zur Abschaffung der Treibjagd am 27. November ist deutlich bachab zu schicken.

VIKTOR OESCHGER,  KAISTEN

AZ vom 27. Oktober 2011

Der Bauernverband (BVA) hat beschlossen, die Initiative „Treibjagdverbot“, die am 27. November zur Abstimmung kommt, aktiv mit Pressemitteilungen und Aufrufen zu bekämpfen. Dies soll ein Zeichen für die Bedeutung der Treibjagd sein, die insbesondere auch bezüglich Schwarzwild sehr wichtig ist.

 

Wie wichtig eine Regulation des Wildbestandes ist, zeigten die zunehmenden Schwarzwildschäden. Die Population der Wildschweine ist im Kanton Aargau in den letzten Jahren trotz der Bejagung stark angestiegen. Verbiete man die Treibjagd, werde das Schadenmass noch stärker steigen, erklärt der BVA.


Müssten zudem bei Annahme der Initiative künftig staatlich angestellte Wildhüter eingesetzt werden, würde dies den Kanton jährlich mehrere Millionen Franken kosten.

«Das Verbot ist nur

ein Schritt auf dem Weg

zu einer vollständigen

Abschaffung der Jagd.»

Erhard Huwyler 

Regierung lehnt Initiative gegen Treibjagd ab

Die Aargauer Regierung beantragt dem Grossen Rat die Ablehnung der kantonalen Volksinitiative "Jagen ohne tierquälerisches Treiben" ab. Sie will ihr auch keinen
Gegenvorschlag gegenüberstellen.

Die Treibjagd sei eine effiziente und wildschonende Jagdmethode zur notwendigen Regulierung der Reh-, Fuchs- und Wildschweinbestände, erklärt die Regierung in ihrer Mitteilung. Entgegen der Meinung der Initianten sei sie weder eine tierquälerische Hetzjagd noch ein sinnloses Freizeitvergnügen der Jäger.

Die Jäger könnten ihre vom Kanton übertragene Aufgabe, den Wildbestand anzupassen und übermässige Wildschäden zu verhindern, nur mit verschiedenen Jagdmethoden wirksam erfüllen. Bei der Treibjagd würden die Tiere nicht in direktem Sichtkontakt verfolgt, und darum handle es sich nicht um eine Hetzjagd.

Vielmehr nähmen die Wildtiere die Treiber und Hunde auf Distanz wahr und würden sich auf ihren Wechseln in umliegende Einstände zurückziehen. Die Jäger würden entlang dieser Wechsel warten und könnten so das herannahende Wild sicher erlegen.

Ein Treibjagdverbot würde laut Regierung jedoch dazu führen, dass die Jäger das Wild nur noch auf dem Ansitz oder der Pirsch erlegen könnten. Sie müssten dann dem Wild häufiger nachstellen, was eine grössere Beunruhigung der Tiere während der gesamten Jagdzeit zur Folge hätte.

Zudem könnte der Rehwild- und Wildschweinbestand ohne Treibjagd nicht auf dem derzeitigen Niveau gehalten werden, schreibt die Regierung weiter. Ein Verbot würde daher zu einem Anstieg der Wildschäden und damit auch zu finanziellen  Auswirkungen führen.

 

 

 

 

Interner geschützter Bereich JG Wasserschloss

 

 

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