Salzlecken

Eine Salzlecke für die Rehe ist leicht zu übersehen. Auf einen abgesägten Fichtenstamm wird – etwa auf Augenhöhe – ein Mineralsalzstein befestigt. Bei feuchter Witterung wäscht das Regenwasser die Salze aus und lässt sie der Stange entlang nach unten schwemmen. Rund um eine Salzlecke gibt es immer viele Trittsiegel im Boden zu entdecken. 

 

Die Lage sollte ruhig und in Wassernähe sein. Salzlecken bieten dem Jäger gute Wildbeo- bachtungsmöglichkeiten.

 

Wildäsungsflächen und Wildacker können durch Salzlecken aufgewertet werden. Sie bieten dem Rehwild die Möglichkeit, zusätzliche gezielt Minerale aufzunehmen. Salzlecksteine und Mineralsteine sollten so angebracht werden, dass sie dem Wild nicht direkt zugänglich sind. Hier bieten sich hoch abgesägte Baumstümpfe an, die entrindet nach einiger Zeit eingelaufen sind und vom Wild sehr gerne angenommen werden.

 

Die Versorgung des Wildes mit Salz ist besonders zur Zeit des Haarwechsels und der Geweih- bildung mit Hilfe so genannter Salzlecken wichtig. Das Salz enthält Mineralienstoffe und Spurenelemente, wie Phosphor, Calcium und Magnesium zur Förderung des Knochen- und Geweihaufbaus, Eisensalze zur Unterstützung der Blutbildung, Kupfersalze gegen parasitäre Erkrankungen und Natrium zur Bildung verdauungs- wichtiger Pepsine. Die Beimengung von Anis erhöht die Anziehungskraft auf das Wild. 

 

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Interner geschützter Bereich JG Wasserschloss

 

 

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